Die Weidelsburg

 
Lage und Aufbau der Burg

Auf einem weithin sichtbaren Basaltkegel erhebt sich unweit der Ortschaft Ippinghausen die Ruine der Weidelsburg. Es handelt sich bei ihr um den größten und besterhaltenen Burgenbau Nordhessens.
Man betritt die Burg von Norden her durch den ehemaligen Torbau, an dem sich noch eine Reliefplatte zur Weibersage finden lässt. Man gelangt in den Hof zwischen der äußeren Zwinger- und der inneren Umfassungsmauer, die beide noch fast vollständig erhalten sind, ebenso wie die acht Schalententürme der äußeren Mauer.

Im inneren Bering befinden sich nun die beiden mächtigen Wohntürme, die, wie die gesamte Burg, aus schwerem Basalt errichtet wurden. Der südöstliche Turm ist besteigbar und dem Besucher bietet sich von oben eine herrliche Fernsicht. In dem anderem Turm lassen sich gut die Überreste der ehemaligen Wendeltreppe erkennen, die die einst hölzernen Geschosse miteinander verband. Die Zwischendecken wurden von schweren Holzbalken getragen, die auf aus dem Mauerwerk vorspringenden Konsolen auflagen, die sich noch allesamt gut erkennen lassen und somit die Aufteilung des Turmes erahnen lassen.
 

 

Der äußere Burghof


Außen die Schalentürme der Zwingermauer


Reste der Wendeltreppe

 


Der Ostturm


Der Westturm

 
Grundriss der Burg


(Quelle des Originalgrundrisses: Hinweißtafel)
 
  1: Westturm
2: Ostturm
3: Äußerer Hof
4: Hof für Pferdestallungen
5: Innenhof
6: Graben
7: Windmühlenhügel
8: Westtor
9: Osttor
10: Wendeltreppe
11: Turm
12:Burgweg
13: Pforte
14: Zwinger
15: Vorgelagerter Turm
16. Zisterne


 

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