Der Orcthing - Call to the Arms


Vorgeschichte:

Rückblick: Die letzten Jahre hat die Göttin Arania, die Göttin des Waldes und des Lichtes, versucht die immer wieder kehrenden Ork-Things zu vereiteln. In ihren Augen achten die Orks weder das Leben noch sind sie Kreaturen des Lichtes sondern der Finsternis, so dass dieses Volk ausgelöscht werden muss. Die Heere des Lichtes wurden tief ins Herzen der Ork-Lande geführt, um die Orks zu zerschlagen. Doch die Heere des Lichtes wurden von den Orks geschlagen. Durch die Verluste in den Reihen Ihrer Anhänger wurde auch Arania geschwächt. Dieses Jahr gelang es den Orks die Ordensburg der Göttin, an den Grenzen der Ork-Lande, zu stellen. Die Burg wurde belagert, genommen und geschliffen. Doch ein Heer aus den Mittellanden eilte zur Hilfe. Das Ork-Heer wurde durch die Wucht des Angriffs geteilt. Ein Teil, in dem wir uns befanden, konnte sich an der Burgruine verschanzen.

Das Gelände:

Der Zeltplatz war geteilt in ein Orklager und ein Lager der Lichtlinge, hauptsächlich Menschen, event. ein Zwerg. Durch eine Plane war auch ein Sichtschutz gegeben. Der InTime-Weg führte nur um eine Burgruine, in ca. 1 km Entfernung. Teilweise über eine Wiese, teilweise durch den Wald. Für Menschen und Orks auf unterschiedlichen Wegen.

Freitag, gegen 24:00h:

Endlich alle eingetroffen, Zelt ist aufgebaut.
Es geht los. Zwei unserer Orks waren zum Trommeln auf der Burg, zusammen mit einem Schamanen. Flash K’ragor, Fang und ich wollten auch dahin.
Also zogen wir los, mit einer Stalllaterne ausgerüstet. Leider kannte keiner von uns den Weg, so das wir zwar ein seltsames Hügelgrab fanden, aber nicht die Burg. Insgesamt irrten wir wohl 2 Stunden durch den Wald. Auf dem Weg zurück zum Lager kamen wir an einem merkwürdigen Stein vorbei, auf dem eine Runde Scheibe angebracht war, die in 6 verschiedene Farben aufgeteilt war.
Wir konnten nichts besonderes Entdecken und ließen ihn in Ruhe
Irgendwann fanden wir den Rückweg. Dabei trafen wir auf einen Trupp angeführt von Obrok Bollok, die dem Menschenlager einen „kleinen Besuch“ abgestattet hatten. Es sollte nicht der letzte gewesen sein…Viel war dann nicht mehr los, so begaben wir uns auch Richtung Zelt.

Samstagmorgen:

Gegen 10:00h wurde dann festgestellt das die „Lichtis“ sich in der Burg verschanzt hatten. Also auf zum Befreiungsschlag. Zwei Weibchen, die fragten ob sie sich uns anschließen dürften, wurden von Flash K’ragor erst mal weggeknurrt. Erst mal wurde geklärt, wer Obrok sein sollte. Um die Kräfte für den bevorstehenden Kampf zu schonen, wurde auf Waffen verzichtet und gerungen.
Es gewann Bollok, vom Clan der Eisenfresser. Es sollte sich als Vorteil herausstellen, dass alle unter einem Kommando standen. Beim Einteilen der Kampftrupps wurde unserem Gobbo Tiki „Takka Takka“ Tank eine große Ehre zu teil: Er wurde zum Bannerträger gemacht.
Ein Voraustrupp hatte einen feindlichen Späher gefasst. Dieser wurde verhört. Der Trupp, dem Roschnak und ich uns angeschlossen hatte machte sich dann als Vorrauskommando auf den Weg. Die paar Menschlinge, die vor der Burg auf uns warteten scheuchten wir direkt zurück. (Ohne Kampfhandlung)
Als das Hauptheer dann eintraf, begann DER STURM. Und war schnell vorbei. Ich stand nur in der 2. Reihe, kam kaum an den Feind ran. Die Balista, die die Lichtlinge von uns erobert hatten, schoss weit über unsere Köpfe hinweg, und auch sonst hatten die unserer Kraft und Stärke nichts entgegen zu setzen. Die Burg wurde gesichert, und wir kehrten ins Lager zurück.
Auf dem Rückweg sahen wir den nächsten Stein. Mhm ja, so einen hatten wir gestern gesehen, aber wo??? Die anwesende Adeptin fand zumindest heraus, dass die Scheibe auf Schwarz ihr gut tat, von weiß ihr dagegen schlecht wurde. Und Orks, die auf das Ding einschlugen, flogen 3m durch die Luft.

Samstag, ca. 12:00h

Im Lager angekommen machten wir es uns im Schatten gemütlich, aßen eine Kleinigkeit und folterten die 2 zwischenzeitlich gefangenen Bauern. Einen hängten wir Kopfüber an einen Baum und 2 Bogenschützen nutzten ihn als Zielscheibe. Als er auf dem Boden lag, fing einer an ihn mit Steinen zu beschmeißen. Auf den Satz „wer mit Sünde ist werfe den ersten Stein“ flogen gleich drei gleichzeitig auf den Menschling.
Ich durfte ihn dann töten, wir tranken sein blut und aßen seine Eingeweide. Derjenige, der die beiden Gefangenen gemacht hatte wollte nur den Kopf, Flash K’ragor durfte sich die Augen behalten.  Als wir mit dem anderen Beschäftigt waren meinte einer: “Seid gnädig und tötet ihn“ Wir spekulierten dann über die Bedeutung von „Gnädig“ und schnitten dann auch ihm den Hals durch.

Samstag, Nachmittag:

Wir zogen los um mal das Menschenlager zu Besuchen. Im Menschenlager waren wir auch sehr erfolgreich, die Menschen waren sehr überrascht als wir auftauchten. Das kommt davon, wenn man keine Wachen aufstellt. Ich machte zusammen mit einem anderen einen Gefangenen. Auch ein Orkweibchen vertraute mir einen Gefangenen an. Allerdings war sie nicht begeistert davon, dass ich ihn verkaufte. Ich sollte ihr Ersatz beschaffen. Also zurück ins Lager der Menschlinge und eine geholt. Allerdings wehrte er sich. Das war weniger das Problem. Aber die drei die zur Verstärkung anrückten.
Bis meine anderen Orks da waren, lag ich am Boden und hatte ein Schwert an der Kehle. Aber mit Terroristen und Menschen wird nicht verhandelt. So starb ich.
So dachte ich. Aber es gab ja den Engel, der Tote ins Leben zurück rufen konnte. Durch Trommeln in einem Gewölbe auf der Burg wurde der Engel gerufen. Wie ich später erführ, als ich irgendwie im Lager aufwachte, hatte wieder unser Gobbo sich mit großem Elan dieser Aufgabe angenommen.
Im Lager könnten wir uns ein bisschen Ruhe. Irgendwann kam der Ruf: “Die Menschen kommen“. Orc schnappte sich Waffen, Rüstung und Schild und rannte dem Feind entgegen, mit Rufen wie „Ich will als erster“ „Fünf sind mir“ „Nicht ohne mich“. Dann trafen wir auf die Menschlinge. Die ersten 5 Orks kamen aus dem Wald, die etwa 20-30 Menschen stoppten. Die ersten 10 Orks waren da, die Menschen traten den Rückzug an. Es gab ein Hauen und Stechen, falls man an einen Menschen dran kam. Meistens standen aber schon zu viele Orks drum herum.
Also zurück ins Lager.

Samstag abends, es wird langsam dunkel

So weit ich mitbekam, sollte eine Gruppe in den Wald um die 8 Steine auf Schwarz zu stellen. Eine Gruppe sollte irgendein Ritual vollführen. Fang und ich zogen mit der Gruppe zum Steine umstellen. Wir hatten ja freitags einen gefunden. Hätten wir nur gewusst wo er war. 7 Steine waren relativ schnell erledigt. Doch der Achte…. Fang und ich hatten keine Ahnung mehr. Wir hatten den Stein freitags im Dunkeln gefunden, als wir uns relativ verirrt hatten. Doch langsam kam mit der Umgebung meine Erinnerungen wieder. Wir fanden den Stein, in unmittelbarer Nähe zum Lager.  Es stellte sich heraus dass der schon auf Schwarz stand. So eilten wir einem Kampftrupp hinterher, der auf dem Weg zum Lager der Lichtlinge waren.
Die Schlacht war kurz und heftig. Ich handelte mir ein paar Wunden ein und viel auch mal in Ohnmacht, wachte von einem Schlag in die Rippen aber wieder auf. Ein Mensch war über mich gestolpert. Ich schleppte mich zurück zu meinen Orks und viel Roschnak direkt vor die Füße. Durch eine Wunde am Bein war der Rückweg beschwerlich. Ich zog mich auf mein Lager zurück um die Wunden auszukurieren.

Sonntag morgen

Irgendwann waren wir alle wach. Nachdem Frühstück sollte dann noch das Ritual folgen. Dann tauchte aber ein Ork-Baby auf der Suche nach seinem Papa auf. Ich versuchte etwas über seine Mama heraus zu finden. Als es deutlich machte, das diese sehr groß sei, hörte man von Flash K’ragor einen erleichterten Aufschrei. Allerdings hatten die Lichtis inzwischen die Burg erobert und ein paar Steine verstellt. Es genügte aber schon unsere Vorrauskommando, um das Problem zu beseitigen (wieder kein Kampf). Nun zogen wir noch mal ins Menschenlager, um die Brut endgültig auszurotten.

Gegen 12:15

Schlacht gewonnen. Wer wollte durfte OutTime noch weiter machen, aber langsam wollten wir heim. Dafür kämpften andere Handtuch vs. Schwert

12:35

Abschlußansprache, Alle 10! Steine waren auf schwarz, wir hatten gewonnen.
Zusammenpacken, Tschüß sagen, Abreisen.



 

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