Die Vorgeschichte

 

Höret, Höret !

Ich, Köstritz von Rieda, Abt der Ilva in Anderporth, lade vom 4. bis 6. des Jythral diesen Jahres das Anderporther Volk und alle Reisenden zur festlichen Wiedereröffnung des Schlösschens Andergrund als Jlvakloster und zur feierlichen Einsegnung und freundschaftlichem Wettstreit der Kämpfer, Schützen, Gaukler, Barden, Gelehrten und all jener, die sonstiges Können unter Beweis stellen können.
Zu diesem einmaligen Spektakel soll ein jedem Kurzweil und Unterhaltung geboten sein und eine Grundfeste der Freundschaft zum Frieden der Völker errichtet werden.
Eure Anreise empfiehlt sich zu Lande über Fridislar und Ostander, da in den Wäldern nach Carveningen Räuber ihr Unwesen treiben, oder zu Wasser von Fridislar den Ander hinauf. Stellflächen für Fuhrwerke und Ankergrund sind in ausreichender Größe vorhanden.


Tief im Süden trennt die Ander in ihrem idyllischem Lauf Erédia von Alisien. Über 300 Jahre nach dem großen Einfall alisischer Truppen und der Besetzung des am Südufer beginnenden Herzogtums Friedrichstein sind die tiefen Wunden der alisischen Übergriffe zwar nicht vergessen, doch kehrte auch in den erédischen Herzen eben jene Ruhe ein, welche die wunderschöne Landschaft vermittelt.

Der letzte Schandfleck ist das Städtchen Anderporth, wo man die sein zwielichtiges Handwerk schon in die Wiege gelegt bekommt. Wenn sich dort überhaupt jemand zu einem Glauben bekennt, dann zu dem des Geldes oder an Milux, dem Gott des Fadenscheins. Durch ein Ablasstestament erhielt der Ilva-Orden zu Rieda das Lustschloß eines Anderporther Patriziers und beschloss in diesem ein Kloster zur Erleuchtung der Anderporther Seelen einzurichten.
Zwar konnte man anfangs in Anderporth ein paar Novizen einsegnen, doch versuchen die meisten Anderporther das Kloster zu ignorieren oder gar das Leben der Glaubensjünger auf jede erdenkliche Art zu erschweren.
Jedoch trotz aller Gerüchte über Flusspiraten, alisischer Späher oder friedrichsteiner Wiederstandskämpfer blieb man von diesen bisher unbehelligt und denkt, dass es dabei aus Respekt vor den Göttern auch bleiben wird.

Um nun den Kontakt zur Bevölkerung zu verbessern und ein paar Spenden für die Neuanschaffung des geplünderten Mobiliars zu bekommen, beschloss man einen festlichen Wettstreit auszurichten und hofft auf rege Teilnahme. Seit Wochen schon bauen nun Mönche, Nonnen und Novizen am Nötigsten, um es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen

Es stehen den Gästen unter anderem folgende Wettkämpfe offen:

- Zweikampf der freien Waffen
- Bogen und Armbrustturnier
- Waldläuferwettstreit
- Bardenwettstreit
- Heilerduell
- Alchemistenduell
- Gelehrtenwettstreit
- Und vieles mehr...

 

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