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Das Fazit
Zu den Schwerpunkten:
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Das von uns gesetzte Ziel, durch ein gutes,
authentisches Ambiente und striktes Vermeiden von Outtimegegenständen und
Zigaretten eine angemessene Umgebung zu schaffen, wurde voll erreicht. Hier
haben wir bestimmt ein Muster für zukünftige Vereinsveranstaltungen
geschaffen. |
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Zum Handelssystem lässt sich sagen, dass zu
viel Geld ausgegeben wurde, wodurch kein finanzieller Druck entstand. Auch
sollte man in Zukunft mehr Handelswaren und Packgefäße zur Verfügung
stellen. Maße und Einheiten bleiben weiter ein Stiefkind unseres Spiels, da
es weiterhin schwer fällt, für die kurze Dauer einer Wochenendveranstaltung
die Maße und Einheiten auswendig zu lernen. Das Aufgabensystem hat
funktioniert, da sich viele Spieler ihr Mittagessen und das Bier beim Wirt
mit Wasserholen oder Feuermachen verdient haben. Jedoch war geplant, mehr
Nebenaufgaben einzustreuen, um weiter Möglichkeiten zum Geldverdienen zu
bieten. Schmuggel war ein Versuch. Es wurde deutlich, dass hierbei zu wenig
Spieler eingebunden werden können. Jedoch haben wir hier eine interessante
und vom Verein bisher vernachlässigte Option im Spiel aufgezeigt. |
Zum Spiel:
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Über das gesamte Spiel hinweg konnten wir
beobachten, dass fast jeder Spieler in Berührung mit der Haupthandlung
gekommen ist. Aber niemand konnte diese über die gesamte Dauer verfolgen,
was nicht zuletzt an den schnellen Toden einiger Charaktere lag. |
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Jedoch lässt sich allgemein sagen, dass 25
Spieler wahrscheinlich die Grenze sind. Um die von uns erhoffte Eigendynamik
und die Selbstbeschäftigung der Spieler zu erreichen, braucht es mindestens
25 Spieler. Leider sind uns im Vorfeld kurzfristig einige Spieler und sogar
SL-Gehilfen ausgefallen. |
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Ein besonders wichtiger Punkt war, dass jedem
Spieler die Charaktermotivation mehrmals klar gemacht wurde. Dies hat sehr
gut funktioniert und sich im Besonderen auf das Spiel sehr positiv
ausgewirkt. |
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Den Spielern Rollen zu zuweisen, um ein
Gleichgewicht innerhalb des Spiels herzustellen und Konflikte zu
provozieren, hat ebenfalls funktioniert. Hierbei sollte man damit rechnen,
dass einige Charaktere früh sterben und dann Ersatzrollen bereithalten. In
unserem Fall sind Charaktersterberate und -Zeitpunkte allerdings sehr
vorteilhaft für unsere Planung ausgefallen. |
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Eine neue Erfahrung war die Auflage, dass
Anfangs nur wenigen Charakteren das Besitzen von Waffen gestatten wurde.
Dies hat sich positiv auf das Spiel der Charaktere untereinander ausgewirkt,
da die Spieler vielmehr miteinander reden mussten, als Probleme und
Konflikte mit Gewalt zu lösen. Auch zeigte sich, dass diese Methode der SL
viel mehr Steuerungsmöglichkeiten gibt. Es gab keine großen Schlachten oder
Scharmützel. Der am meisten gerüstete Charakter war ein NSC mit Schild,
Armschienen und Schwert. Eben mal was anderes! |
Zur Organisation und Ablauf:
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Da die SL während der Schlüsselszenen selbst
Rollen übernommen hatte, war oft niemand da, der Regelfragen klären und
Fotos machen bzw. Filmen konnte. Weiterhin waren zwei Mann SL grundsätzlich
zu wenig, da im Prinzip kein vollständiges Lagebild über alle Aktivitäten
der Spieler und deren Status gesammelt werden konnte. Zumindest in Sachen
Regelfragen und Wendungen im Spiel könnte jenes Problem leicht durch den
Appell an die Mündigkeit der Spieler gelöst werden, bei Unklarheiten und
weiterem Vorgehen selbst zu entscheiden und einfach weiter zu spielen, ohne
eine SL davon in Kenntnis zu setzten. Letzten Endes soll es ja darum gehen,
dass den Spielern die Kulisse und der Rahmen für ein eigenständiges und
freies Spiel geliefert werden.
Grundsätzlich sollten aber einige reine NSCs eingeplant werden, die in den
Schlüsselszenen die wenigen, aber wichtigen klassischen NSC-Rollen
übernehmen. Hier lag das Hauptproblem der Con. Dadurch, dass die SL eben
auch jene NSC-Rollen spielen musste, konnte sie weniger Beobachten,
Analysieren und Steuern. Allerdings sollte bei dieser Art von Con das
oberste Ziel sein, durch gut aufeinander abgestimmte Charaktere mit einer
sinnvollen Motivation ein dynamisches sich selbst regulierendes System zu
schaffen, das den Spieler die Möglichkeit bietet, so lange wie möglich
intime zu bleiben, ohne von Regel- oder SL-Fragen unterbrochen zu werden,
und vollkommen frei zu spielen. Deshalb muss ein Grundsatz bleiben: So wenig
NSCs und SL wie möglich! |
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Der Aufwand war verhältnismäßig. Eine gute
Auswertung und Planung für den benötigten Fundus, ermöglichte uns, nicht die
gesamten Vereinsrequisiten nach Metze schaffen zu müssen. So stand uns ein
kleiner aber kompakter Fundus zur Verfügung. |
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Wie geplant hat der Abbau schnell und gut
geklappt. Da wir schon beim Einschleusen alle darauf hingewiesen hatten,
dass sie beim Abbauen helfen sollten, packten alle mit an. |
Alles in allem: War die Veranstaltung ein Erfolg, vor allem im Punkt Ambiente
und dem Spiel unter einander. Jedoch konnten wir noch nicht alle unsere Ideen
verwirklichen.
Ihr seid das FloJo!

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