Die Vorgeschichte

Neulich war im Weidelsburger Kurier von trauriger Kunde zu lesen. Guntram Feinstich, ein wohlhabender, hochangesehner, großzügiger Tuchhändler aus Hohenhewen trat zum Bedauern der Hohenhewener Bürgerschaft, insbesondere des Kinder- und Altenheims, der Suppenküche und der Priester des Tiori-Tempels, deren Gönner er war, seine letzte Reise an, um seinen Platz in Dails Hallen einzunehmen. Nach der Auszahlung großzügiger Spenden an eben diese Einrichtungen fällt der immer noch beträchtliche Rest des Vermögens seinem Neffen Friedbert Feinstich, einem bislang recht glücklosen Gemüsehändler aus Hernetmark, zu eigen.

Beseelt von dem Gedanken seinem ihm stets wohlgesonnenen Onkel ein ewiglich währendes Denkmal zu setzen beschloss er, als sich ihm die Möglichkeit bot, ein Fleckchen Erde und die dazugehörigen Marktrechte zu erwerben, um an diesem Orte eine Markthalle zu errichten. Derowegen strebt Friedbert Feinstich die Hilfe tüchtiger Handwerker, Glücksritter, Zweitgeborener und aller, die andere nützliche Talente aufweisen an, auf dass sie ihm helfen, sein Anliegen zu verwirklichen.

Kurz darauf erging jedoch folgender Aufruf in alle Winkel das Anderbogens und weit darüber hinaus.
 

Höret, Höret !

Ich, Friedbert Feinstich, Marktherr zu Anderfurth, brauche tapfere Recken, Kundschafter, weise Männer, Kräuterkundige und andere mutige Gesellen, um einigen hiesigen Mythen, welche die treuen Bürger Anderfurths in Angst und Schrecken versetzen, auf den Grund zu gehen und um die Eröffnung des Marktes zu Ehren meines geliebten Onkels, Guntram Feinstich, Tuchhändler zu Hohenhewen, der leider viel zu früh seine Reise zu Dails Hallen angetreten hat, zu feiern.

Zu diesem Feste in Freude und Erinnerung lade ich nun ein am 2. Tag des Sondth im Jahr der Ehre.


Friedbert Feinstich zu Anderfurth


 

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