Die Vorgeschichte

 
An der westlichen Grenze Erédias erheben sich die sagenumwobenen Nebelberge. Eine raue Landschaft, lange Zeit unerkundet und außerhalb erédischen Interesses. Vor vier Jahren jedoch entsandte König Iandal III. eine Expedition in diese unwirtliche Gegend, welche mit freudiger Kunde zurückkehrte, konnten sie doch von gefundenen Bodenschätzen und Überresten eines alten Volkes berichten.

Darauf beschloss der König den zugänglichsten Teil dieses Gebiets dem Reich einzuverleiben und die Ruinen einer alten Burg mit Unterstützung der Anderporther Handelsgilde wieder zu errichten.

Ein findiger Händler aus Hellinggoth nutzte die Gelegenheit, um in den neuen Ländereien ein Handelskontor zu errichten, erhoffte er sich doch mit den jenseits der Nebelbergen lebenden Orken Handel treiben zu können, der bisher den Anderporthern vorbehalten war. Jedoch ist das Land noch längst nicht befriedet und wegen zahlreicher Legenden und Mythen, die vor den dunklen Geheimnissen der Berge warnen, fällt es dem Handelsherrn nicht leicht, Erédier für seine Unternehmung zu gewinnen.

So erging in vielen Landen folgender Aufruf:

Höret, Höret !

Ich, Eusebius Garvensburger, Händler zu Hellinggoth, suche für meinen neu errichteten Handelsposten in der neuen Westmark Erédias, wagemutige Recken, die mir bei meinen Unternehmungen hilfreich seien können. Benötigt werden Kundschafter, Kartografen, Fuhrleute, Schriftkundige, Söldner und alle, die meinen bei Expeditionen mutig ihren Beitrag leisten zu können.

 

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