Conbericht Elimar 3
Tja was habe ich mir da nur eingebrockt.
Es trifft immer die Falschen. Ich meine, was habe ich verbrochen?
Nach der Chitajagd und meiner Heimkehr nach Friedeslar ins Hause
des Senators Pappenheimers, wurde mir nun endlich nach einem
halben Jahr mal wieder der Badezuber zugeteilt und ein
Dienstmädchen brachte mir warmes Wasser,aber das ist noch
kein Grund mich dem Ludolf von irgendwas zu unterstellen und ihn
nach Falk zu begleiten, nur, weil ich mit dem Dienstmädchen
Unzucht getrieben habe. Na ja, drei Monate später waren wir da, wir
mussten uns mit einem Hinkelstein als Gastgeschenk abmühen,
welches wir dem Bürgermeister übergaben und wurden daraufhin zu
einem Umtrunk eingeladen. Ich durfte aber nicht. Ich musste den
Zugang unseres Lagers bewachen, welches sich in unmittelbarer Nähe
des Waldes befand.
Den Anfang des Abends verbrachte ich in einem Zelt, welches
komischen Leuten gehörte. Sie trugen gelbe Tücher um den Kopf und
der eine konnte in einer Flasche verschwinden und wieder
herauskommen, so eine art Lampengeist. An die Namen kann ich mich
nicht mehr erinnern nur an den Met und an meinen Himbeerschnaps
und, nicht zu vergessen, eine Wasserpfeife mit vielerlei Tabak.
Wir rauchten und immer mehr Leute aus unserem Lager kamen in unser
Zelt. Als sie das Zelt aufmachten, wurde ein Sog aus Qual um
anderen Düften und Gasen aus dem Zelt gelassen und endlich konnte
man wieder die Hand vor Augen sehen.
So geschah das, was uns den Ruhm des Singens einbringen sollte.
Wir sollten nämlich berühmt werden. Es wurde Gebäck herum gereicht
unter anderem auch Makronen. Daraufhin legte sich einer der Männer
mit der Trommel unseres Schamanen auf den Rücken und begann zu
trommeln. Fascerich, unser Schamane, begann nun die Makrone in all
ihrer Schönheit zu besingen. Nach zwei Stunden und etlichen
Wiederholungen und Herumreichen von Met, Schnaps, Makronen und
Wasserpfeife wollten einige vom Schwarzlichtorden dieses Zelt
verbrennen samt den Makronen, denn einige hielten uns für zu laut.
Am nächsten Morgen machte ich einen Gang zur Abtrittsnase und sang
das Lied der Makrone, welches sich in meinen Kopf eingebrannt hat.
Doch keiner freute sich. Du hast also letzte Nacht gesungen und
deshalb konnte ich nicht schlafen. Ich verwies sie an den
Schamanen. Dieser hielt einen Gottesdienst ab und verpönte die Alwinenser
und einige gaben ihm dafür auch noch Geld. Na, was soll's. Doch
plötzlich kurz nach dem Mittagsessen, brach die Hölle los.
Kreaturen mit üblen Krankheiten stürzten auf unser Lager herein,
jedoch dank unseres Tores und dank der Bogenschützen überquerte
niemand unsere Palisade. Jedoch kam kurz darauf ein Monster mit
langen Tentakeln und bahnte sich seinen Weg durch das Lager direkt
auf unser Lager zu. Keiner vermochte es zu verwunden, jedoch den Waffen von den Erédiern und Nichterédiern in unserem
Lager vermochte es nicht zu wiederstehen und so wurde es
vernichtet. Nicht jedoch um vorher noch drei Leute von uns in Stein
zu verwandeln. Im Lager brach nun Chaos aus, überall lagen nun
Menschen mit Krankheit herum, dazu Leichen und Überreste von
Erschlagenen. Mir wurde die Aufgabe zu teil einen Magier zu
suchen, der unsere Leute entsteinern sollte. Aber welcher Magier
hilft einem, wenn man Magier hasst, so war es an mir die Magier zu
überreden. Unsere Truppe unter dem Zugmeister und Ludolf verließen
nun das Lager in einem Mordstempo. Für die Armee kein großes
Problem, immerhin exerzierten sie ja am Morgen eine Stunde lang und
rannten den Berg immer rauf und runter. Die Leute wurden wieder entsteinert und es zog kalt unter dem Boden herauf, denn es wurde
kälter und es kündigte sich ein Grausames an, was noch in der Ferne
lag.
Und es kam .....
Sira, meine große Liebe, wurde im Wald von Räubern angegriffen.
Ich nähte ihrer Wunden und verband sie. Obwohl in Sorge um sie,
rannte ich in den Wald und jagte Räuber und tatsächlich fand ich
zwei, die ich unter heftigem Kampf mit meinem Stab in die
Niederhöllen überführte. Ich heilte mich und rannte zu Sira
zurück, die nun langsam auf dem Weg der Besserung war.
Gegen Abend fand ich die Truppe im Wald an einem Stein hocken und
Tiori anbetend vor. Ich betete nicht zu Tiori, warum auch, mir
hatte er noch nicht seine Macht bewiesen, doch plötzlich flohen
immer mehr der Betenden und plötzlich, als der Schamane auch floh,
verschwand das Artefakt und ward nie mehr gesehen. Dir Krankheit
hörte auf, wenn man am Grab einer Zeitreisenden betete und so tat
ich es auch. Wir bedankten uns bei allen Göttern und ich
schließlich auch bei Tiori, welchen ich nun immer in meine Gebete
einschließe.
Der Abend klang nun wieder im Zelt der Leute mit den gelben
Bändern und der Göttin mit "vielen Armen" aus.
Draußen, war plötzlich Schlachtlärm zu hören und überall waren
Schreie, Schreie von Todesfeen und Verwundeten und das Stöhnen von
Untoten, welche sich den Erédiern in den Weg stellten. Ich wollte
aufstehen, konnte jedoch vom Met gelähmt nicht mehr aufstehen und
verschleif die Wiedererweckung unserer Leute, die von
Meuchelmördern getötet wurden.
Dank dieser glorreichen Tat, die ich im Zelt mit dem Met und dem
Tabak verbrachte, wurde ich nun Ludolf gleich wieder unterstellt,
nachdem wir nach Erédia zurückgekehrt waren, denn nun sollte ich
ihn wieder begleiten und zwar in ein Land, welches ich noch nie
gehört hatte. Ich sollte mich hüten und diesmal lieber nicht
soviel Met trinken und lieber Ludolf dienen um vielleicht endlich
wieder mal in Friedeslar durch die schönen Wiesen streifen zu
dürfen.
Wer dies erzählt?
Tyrion, Priester von Maximus und Hamillion, Kleriker und
Trankkundler sowie passionierter Schauspieler in seiner Freizeit
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