Conbericht zur Chitajagd


Seit Jahren war es Tradition in Metzarum um das Jahresende einen Chita zu jagen und zu töten, denn dies sollte Metzarum Glück bringen.
In diesem Jahr war es ebenso und vor den großen Wäldern in Metzarum versammelten sich die mehr oder weniger edlen Jäger, um dieses Monster zu erlegen. In der Nacht hatte es geschneit und es war bitterkalt. Unter den Jägern war der Herzog von Löwenstein, der Waldläufer Erendil, ein Schreiberling der Zeitung "Weidelsburger Kurier"Ronaldo Paperazzo, der Jagmeister selbst unser Mann aus dem Norden, Maglor. Nicht zu vergessen meine Wenigkeit, die diese Zeilen verfasste und die uns später vor dem Unglück retten sollte... ich bin Tyrion Priester des Maximus und des Hamillion.

Wir waren alle sehr motiviert und freuten uns auf die Jagd, auch wenn es gefährlich war. Wie es bei mir im Hochlande der Brauch ist, so aßen wir erst mal ein paar Nüsse. Diese sollten uns Glück bringen. Ich kniete nieder und betete Maximus um Jagdglück und Hamillion um gutes Gelingen an. 

So zogen wir in den Wald, immer dem Jagdmeister nach, der irgendetwas von Orks und Grenze von sich gab. Alles Ammenmärchen. So zogen wir durch den Wald und kamen zu einer Ruine, in der wir uns ausruhen wollten. Auf dem Boden lag eine Schriftrolle, die ich sogleich an mich nahm und so vor den gierigen Blicken der unwürdigen in Sicherheit brachte, denn sie kannten die Macht dieser Schriftrolle nicht. Ich aber sehr wohl. Als wir die Ruine verlassen wollten wurden wir von einer Geistermauer umzäunt, welche uns nicht preisgeben wollte. Dann sahen wir zum Glück eine Schrift in den Stein gemeißelt. Sie lautete:

"Bucka gibt
Bucka nimmt
Bucka läßt"

Dank Hamillion, der mir einen Geistesblitz gab, kamen mir die richtigen Gedanken. Ich hatte ja die Schriftrolle auf dem Boden genommen und gab nun Bucka meine Jagdnüsse und so konnte ich durch die Mauer hindurch gehen. Die anderen bekamen es dann auch sehr schnell raus, nachdem sie gesehen hatten wie man es machen musste.
So zogen wir weiter in den dunklen Wald hinein. Wir gelangten so an eine Jagdhütte, in der ein anderer Waldhüter namens Olaf wohnte, der uns mit einem heißen rotem Getränk versorgte und uns an seiner Mahlzeit  teilhaben ließ. Er erzählte uns, dass sich Orks in der Nähe aufhalten würden. Diese Nachricht beunruhigte michund als wir wieder loszogen hielt ich die Augen offen. Ich lief mit Papperazzo hinter den andern und sah plötzlich etwas hinter einem Baum. Ich schrie noch, aber es war schon zu spät, die Vorhut wurde von Orks überrannt und der Elf von zwei Orken in die Zange genommen. Ich und Paperrazzo hatten leichtes Spiel. Wie es den andern ging erfuhr ich erst nach dem Kampf, denn sie alle wurden verwundet und konnten nur noch schwach laufen. Aber dank Hamillion der in dem Elf seine Göttliche Kraft legte, heilte er viele Wunden der anderen. Über mich muss Maximus seine schützende Hand gehalten haben, denn ich hatte nicht mal einen kleinen Kratzer. 

So zogen wir wiederweiter und fanden Olaf auf dem Boden liegen, denn er wurde von einem Chita angefallen und schwer verletzt. Jedoch hatte Hamillion die Finger noch nicht nach ihm ausgestreckt, im Gegendteil, er hatte mich gesandt um ihn zu retten, denn Hamillion schenkte mir seine göttliche Macht um ihn zu heilen. So erklimmten wir einen Berg, von dessen Gipfel wir uns einen besseren Blick erhofften und fanden eine Behausung, welche dem Chita gehörte, jedoch war von dem selben nichts mehr zu sehen und so warteten wir.
Dann erkannten Olafs Augen etwas zwischen den Bäumen und tatsächlich, es war ein Chita. Ich kniete nieder undfleht Maximus um Beistand während der Chita immer näher kam. Ich beschloss mich mit dem Monstrum anzulegen, welches wirklich große Ausmaße hatte. Doch was passierte, die Geschöpfe des Waldes griffen uns an und setzten meinen Begleitern argzu. Sie fielen wie die Fliegen, schließlich, nachdem ich aus allen Löchern blutete, gelang mir der erlösende Stoß und das Untier war tot. Ich heilte mich mit der Macht des Hamillion und half dem ehrenwerten Elf und dem Höfling Papperazzo, die ebenfalls nur noch kurze Zeit kämpfen konnten, aber noch standen. Die andern lagen auf dem Boden und waren bewusstlos. Der Kampf wurde schnell gewonnen und ich konnte mich ans Heilen machen. Doch leider stellte mir Hamillion nicht mehr seine Macht zur Verfügung. Ich fleht ihn an uns zu helfen und tatsächlich half er uns, indem er mir eine Vision schickte, in der mir eine Fee zeigte, dass das Blut des Chita wunden heilen konnte. Mit dieser Erfahrung konnte ich den andern sehr schnell helfen.

Was bleibt sind der tote Chita und die Geschöpfe des Waldes, ein zufriedenes Metzarumund der Glaube an Hamillion, der sich mal wieder in seiner gütigen Seite gezeigt hatte.

Tyrion

Priester des Maximus und des Hamillion

 

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