Das lawegonische Heer
Die Größe des lawegonischen Heeres beläuft sich auf ca. 2000 Mann, die ständig
unter Waffen stehen. Aufgeteilt sind diese auf 20 Brigaden zu je 100 Mann. Die
Brigaden unterteilen sich wiederum in Gleven und Lanzen, wobei eine Gleve 20
Mann und eine Lanze 10 Mann umfasst. Aufgeboten werden diese Truppen von den
Adligen, welche die Beneficii erhalten haben. Der Umfang der aufzubietenden
Truppen richtet sich dabei nach der Größe und dem Wohlstand des jeweiligen
Beneficiums. Somit besteht ein Großteil des Heeres aus Berufssoldaten, welche
aus dem Großherzogtum Lawegon stammen. Jedoch finden sich auch zahlreiche
Söldner unter den Soldaten. Es kommt auch vor, dass im Falle eines Kriegszuges
zusätzlich zum Reichsheer noch weitere Einheiten, die gänzlich aus Söldnern
bestehen, angeworben werden. Sollte der Fall eintreten, dass das Reich sich
verteidigen müsste, so besteht die Möglichkeit weitere Truppen, in Form von
Milizen, auszuheben.
Der Oberbefehl über das Heer liegt beim Großherzog selbst. Für die Durchführung
einzelner Kriegszüge beauftragt er jedoch Adlige, die über kein Beneficium
verfügen. Jedoch kommt es auch vor, dass belehnte Adlige das Kommando für solche
Kriegszüge übernehmen, dies geschieht meist auf ihren ausdrücklichen Wunsch.
Sämtliche Offiziersstellen innerhalb des Heeres sind ausschließlich mit
lawegonischen Adligen besetzt, welche oftmals Brüder oder Söhne derjenigen Adligen
sind, die die jeweiligen Truppen ausgehoben haben. Eine Ausnahme bilden hier die
angeworbenen Söldnereinheiten, diese dürfen ihre eigenen Befehlshaber behalten,
bekommen jedoch einen Verbindungsoffizier zur Seite gestellt.
Zu Erkennen sind die lawegonischen Soldaten an den Wappenfarben Lawegons: weiß und
rot. Jedoch tragen nicht alle Soldaten Wappenröcke, besonders die Söldner bilden
hier eine Ausnahme, jedoch ragen sie immer eine Kennzeichnung in weiß und rot,
selbst wenn diese nur aus Bändern in diesen Farben besteht.
Die Ausrüstung der Soldaten wird von den Adligen gestellt, welche die jeweilige
Einheit ausgehoben haben und richtet sich immer nach den Erfordernissen, die vom
Großherzog im Aushebungsbefehl festgelegt wurden.
Um eine zu gewährleisten, dass alle Soldaten über ausreichende Gefechtserfahrung
verfügen, besteht ein ausgefeiltes System, nach dem die einzelnen Einheiten an
verschiedenen Orten des Reiches zum Einsatz kommen. So wechseln die
Stationierungsorte oft zwischen, Garnisonen im Reich, an den Reichsgrenzen, in
den eroberten Gebieten und an der Front zu Alisien.

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