Handelshaus Harbeck zu Mutzlar wurde ihm nahegelegt, da er
mit der Mitgift seine Schulden begleichen konnte. Sie ist die Schwester des
allseits bekannten Handelsherren zu Mutzlar und Mittelgoth, Ludolf Harbeck. Die
Hochzeit arrangierte Marianne Pappenheimer.
Er liebt seine Frau sehr und sieht sie mittlerweile als sein wichtigster
Ratgeber. Familie Scholzenberg:
zu
errichten. Als alteingesessener Bewohner von Fridislar liegt ihm viel am Erhalt
des Stadtkerns. Die Befestigungsanlagen würde er jedoch am liebsten doppelt so
prächtig bauen, damit man allein beim Anblick der Befestigung als Fremder im
Boden versinken möge.
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| Trumbas Pappenheimer, reicher und angesehner Gewürz- und Salzhändler, ist das Oberhaupt der Familie Pappenheimer. Er ist Meister der Gewürzhändlergilde, Ehren-vorsitzender der Carolus-Ehrtra-Gedächtnis-Stiftung und großzügiger Spender an die Armen- und Siechenhäuser. Sein Urahne war ein enteigneter Lawegonischer Adeliger. Das Land seines Vorfahren wurde dem Freiherrn zu Rieda angeboten, was die |
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Begehrlichkeit des Senators weckte und ihn veranlasste
bei den Verhandlungen mitzubieten.
Seine Frau Marianne Pappenheimer ist die Tochter von Guntram Feinstich, der
kürzlich verstorbene wohlhabende Tuchhändler aus Hohenhewen. Ihr Vater
Guntram hat sie bereits im Alter von 4 Jahren Trumbas versprochen. Sie wurde mit
14 Jahren verheiratet und mit 15 segnete sie Ehrtra mit einer süßen Tochter,
Tjalla.
Trumbas und Marianne bauten ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem
Gewürzhandel über viele Jahre aus.
In seiner Abwesenheit leitet Marianne die Geschäfte allein. Außerdem vertritt
sie Trumbas im Senat.
Um sich in Fridislar als Frau aus Eredia besser mit den ansässigen Patriziern
anzufreunden, arrangierte sie die Hochzeit des verwitweten Severus Hardehäuser
mit der wohlhabenden Eleonora Harbeck aus Mutzlar.
Ihr Schwager Albrecht Pappenheimer gehört der Tiori Schwertbruderschaft an.
| Die Familie Silbereisen gehört zu den kleineren Patrizierfamilien in Fridislar. Justus Silbereisen ist erst kürzlich zum Münzmeister von Fridislar ernannt worden und tritt das Erbe seines Vaters Victor Silbereisen an, der viele Jahre auch Münzmeister war. Zuvor handelte Justus mit Edelmetall. Als neuer Münzmeister prägt er Silbermünzen in geringer Auflage. Derzeitig sucht er ein Motiv für eine Kupfermünze. Sein Wunsch wäre es auch |
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Goldmünzen zu prägen, wie die Alten aus
der Kaiserzeit, was aber bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nur schwer durchzusetzen ist.
Justus ist ein Gelehrter der arkanen Wissenschaften und studierte in Metzarum
Theologie und Elementarwissenschaft. Er gehört zu den fünf Magiern in der Fridislarer
Gilde.
Bei der Schaffung des Münzamtes schlug Senator Trumbas Pappenheimer seinen
Bruder Albrecht Pappenheimer als Münzmeister vor. Albrecht ist angehöriger der
Schwertbruderschaft. Da Schwertbruder Gerthold Anderburg Anstelle seines Bruders
Priester Gaius Silbereisen das Richtschwert über die Kleriker erhielt und nicht
noch ein Schwertbruder ein hohes Amt vertreten sollte, wählte der Senat Justus
Silbereisen für das Münzamt.
| Auch die Familie Büraberg gehört zu den kleineren Patrizierfamilien in Fridislar. Dennoch genießt sie großes Ansehen in der Stadt. Quintus Büraberg ist das Oberhaupt der Familie. Er ist der Kämmerer von Fridislar und kümmert sich um die Verwaltung und die Finanzen der Stadt. Ziemlich oft ist er sich nicht mit den anderen Senatoren einig, da seine bürokratische Ader sein Leben bestimmt und somit auch die Ausgaben von Fridislar. Die größten |
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Differenzen hat er mit dem Stadtbaumeister Herbort
Scholzenberg, da dieser durch den Finanzplan des Kämmerers mit den ausstehenden
Bauten nicht vorankommt, geschweige denn mit neuen Bauten beginnen kann.
Um aus der täglichen Bürokratie der Stadt hin und wieder entfliehen zu können,
besucht er diverse Schenken in der Nordstadt. In solchen Momenten lässt er es
sich nicht nehmen über die Strenge zu schlagen und ist daher bei manchen Wirten
sehr bekannt. Auch dem anderen Geschlecht ist er nicht abgeneigt. Jedoch
versuchen viele ärmere Frauen von Fridislar ihm ein Kind unterzujubeln, damit
sie gesellschaftlich aufsteigen können. Alle Patrizier wissen, was für ein
ehrbarer Mann Quintus ist, daher glaubt niemand den armen Frauen.
| Die reichste Patrizierfamilie von Fridislar ist die Familie Friedberg. Rogan Friedberg ist der größte Geldverleiher in der Umgebung. Er hat mit seiner Frau Iries zwei Kinder, einen Sohn namens Alfons und eine Tochter Franziska „Franzi“. Seine Familie wohnt in dem verwinkelsten Haus am Marktplatz. Iries Friedberg ist eine sehr herzliche Frau. Auf dem Markt ist ihr Gesicht immer gern gesehen, da sie sich immer zu einem Schwätzchen mit dem Volk |
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hinreißen lässt. Ihre Gutmütigkeit hat sich immer ausgezahlt. Sie könnte keiner Fliege was zu Leide tun. Sie liebt ihre Kinder über alles, und diese tun es ihr gleich. Rogan glaubt, Iries würde sie zu sanft erziehen, das ein verweichlichter Mensch weder in seine Fußstapfen treten, noch in dieser Stadt längere Zeit überleben kann. Daher war es auch Rogans innigster Wunsch, dass sein Sohn Alfons ein genau so guter Geschäftsführer wird, wie er selbst. Leider hat das Schicksal für seinen Sohn einen anderen Beruf gewählt.
| Guntram Baumgard, Kommandant über die Stadtgarde von Fridislar, ist das Oberhaupt der Familie Baumgard. Die Aufgaben als Senator findet er eher lästig als nützlich. Da aber kein anderes Familienmitglied das nötige Alter hat den Sitz im Senat zu übernehmen, ist er zusätzlich zu seinem Posten als Kommandant auch Senator. Da beide Ämter viel Zeit in Anspruch nehmen, hat er kaum Zeit für die Familie. Jedoch lässt ihn sein über- |
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bordendes Pflichtgefühl der Stadt
gegenüber oft Dinge vergessen oder zur falschen Zeit am falschen Ort
sagen. Es kommt oft vor, dass er während einer Senatssitzung einen
militärischen Ton anstimmt und ihm eigentlich niemand wiedersprechen mag.
Lediglich enge Vertraute legen ihm bei solchen Sitzungen nahe seine
Endscheidungen nochmals zu überdenken.
Nach außen hin sieht es zwar so aus, als ob er ein zerstreuter Mann ist, der
durch seine zwei Posten eindeutig zuviel Arbeit hat, aber durch sein
militärisches Denken immer kontrolliert und herrisch mit den Mitbürgern umgeht.
Sein Wort ist Gesetz. Die Offiziere der Stadtteile regeln die meisten Dinge
selbständig, um ihn zumindest auf diese Weise zu entlasten.
| Groldhart Weinreich, im Beruf Wein- und Spirituosenhändler, ist verheiratet und hat 5 Kinder. Als gut genährter Bürger in Fridislar ist er ein sehr netter und geselliger Mann, der auch wie Senator Quintus Büraberg trinkfest des Öfteren in Schenken der Nordstadt anzutreffen ist. Er ist der letzte Senator, der jährlich zum Fest des Drachentöters eingeladen hat. Doch wurde er von Trumbas Pappenheimer abgelöst, da er durch kleinere |
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Unreinheiten auf einem Drachentöter seine Glaubwürdigkeit als Senator verlor.
Er wurde seines Amtes als Senator aus „Berufsgründen“ enthoben , das Amt wurde an seinen
Bruder Herman abgegeben, was ihm aber durchaus recht war. Seitdem widmete er
sich nun vermehrt um sein Wein- und Spirituosenhandel.