Die Pflichten
II. Der Dienst des Soldaten
|
|
|
Ein Befehl ist immer verständlich und eindeutig zu erteilen. |
|
|
Ein Befehl ist von dem Soldaten, der ihn erhalten hat, immer zu befolgen. |
|
|
Befehle können nur von Vorgesetzten gegeben werden. |
|
|
Befehle, die von Vorgesetzten aus der eigenen Einheit gegeben wurden haben den Vorrang gegenüber Befehlen, die von Ranghöheren Mitgliedern anderer Einheiten gegeben werden. |
|
|
Kein Soldat darf Befehle befolgen, die ihm nicht von einem Angehörigen der Armee Erédias gegeben wurden, außer er hat den Befehl dafür von einem seiner vorgesetzten Offiziere erhalten. |
|
|
Ein Befehl darf nicht gegen Erédia, die Gesetze Erédias oder gegen den König gerichtet sein. |
|
|
Vorgesetzte sind Offiziere gegenüber den Unteroffizieren und die Unteroffiziere gegenüber den Mannschaften. |
|
|
Das Vorgesetztenverhältnis geht aus der Auflistung der Ränge hervor. Der höhere Rang ist in der Regel der Vorgesetzte. |
|
|
Ein Soldat kann einem anderen gleichen Ranges vorgesetzt sein, wenn er durch einen besonderen Befehl oder eine besondere Lage dazu ermächtigt wird. |
|
|
Jeder Vorgesetzte ist für seine Männer, das ihm zur Verfügung gestellte Material und Waffen, und seine Befehle verantwortlich. |
|
|
Ein Vorgesetzter ist zu schützen. |
|
|
Ist kein Offizier oder Unteroffizier mehr in der Lage Befehle zu erteilen, so übernimmt der Dienstälteste Mannschaftsdienstgrad die Befehlsgewalt, bis eine Einheit mit einem höheren Vorgesetzten erreicht wird. |
|
|
Vorgesetzte dürfen keine Befehle geben, die sich gegen Erédia, die Gesetze Erédias oder den König richten. |
|
|
Vorgesetzte haben dafür Sorge zu tragen, dass die Kampfkraft ihrer Einheit bestmöglich erhalten bleibt. |
|
|
Vorgesetzte sind dazu verpflichtet für die Einhaltung der Rechte des Soldaten zu sorgen, wozu sie alle ihnen dafür notwendig scheinenden Mittel ergreifen dürfen, solange diese nicht gegen die Gesetze Erédias verstoßen. |
|
|
Der Normaldienst umfasst all das, was den täglichen Dienst des Soldaten ausmacht. |
|
|
Der Tagesablaufplan ist von den jeweiligen Einheiten selbst und den Umständen angepasst zu gestalten. |
|
|
Während des Normaldienstes ist jeder Soldat verpflichtet seine Uniform zu tragen. |
|
|
Während des Normaldienstes gelten alle, in dieser Dienstvorschrift aufgeführten, Richtlinien. |
|
|
Die Soldaten versehen Formaldienst, bei offiziellen, das Königreich Erédia betreffenden, Anlässen. |
|
|
Während des Formaldienstes gelten folgende Abweichungen von den anderen Dienstformen: |
|
|
Jeder Soldat ist verpflichtet seine Uniform und Ausrüstung in saubersten und besten Zustand zu halten. Offiziere und Unteroffiziere haben ihre repräsentativen Uniformen zu tragen. |
|
|
Jeder Soldat ist verpflichtet sämtliche erworbene Auszeichnungen zu tragen. |
|
|
Während dem Formaldienst herrschen verschärfter Wachdienst und erhöhte Wachbereitschaft. |
|
|
Würdenträger des eigenen oder fremder Länder sind mit dem ihnen gebührendem Respekt zu behandeln. |
|
|
Während dem Formaldienst muss eine Ehrenwache für die Fahne der jeweiligen Einheit abgestellt werden. |
|
|
Jeder Soldat, der gegen diese Regelungen verstößt, wird vor ein Kriegsgericht gestellt und erhält eine verschärfte Bestrafung. |
|
|
Jeder Soldat ist verpflichtet Wachdienst zu leisten. |
|
|
Für den Wachdienst sind von den jeweiligen Einheiten Wachdienstpläne zu erstellen. |
|
|
Der Wachhabende Offizier hat sich während der Wache im Wachgebäude aufzuhalten. |
|
|
Der Wachhabende Unteroffizier hat in regelmäßigen Abständen die Wachen zu kontrollieren. |
|
|
Wachhabenden Soldaten ist es verboten während der Wache zu sprechen, außer sie werden dazu aufgefordert einen Lagebericht zu geben. |
|
|
Wachhabende Soldaten dürfen während des Wachdienstes ihren Posten nicht verlassen. |
|
|
Wachhabende Soldaten sind dazu aufgefordert jede Auffälligkeit dem wachhabenden Offizier oder Unteroffizier zu melden. |
|
|
Sollte sich eine Person dem Wachposten nähern, so ist diese durch anrufen dazu aufzufordern sich zu erkennen zu geben. |
|
|
Bei bedarf kann von dem kommandierenden Offizier der jeweiligen Einheit eine Parole zum passieren des Wachposten ausgegeben werden. Diese Parole ist allen Soldaten der betreffenden Einheit mitzuteilen. |
|
|
Bei Nichtnennung der Parole und bei Verweigerung des Sichzuerkennengebens ist die Wache verpflichtet dies als einen Angriff auf die jeweilige Einheit zu werten, wodurch sie verpflichtet wird alle notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung zu ergreifen. |
|
|
Sollte eine Person, die die Parole nicht nannte oder sich nicht zu erkennen gab gefasst werden so ist sie dem Wachhabenden Offizier vorzuführen und in Haft zu nehmen. |
|
|
Während dem Formaldienst gelten folgende verschärfte Wachvorschriften: |
|
|
Die Ehrenwache für die Fahne darf nicht aus Soldaten, die am Wachdienst teilnehmen, bestehen. |
|
|
Während dem Formaldienst ist eine Wachbereitschaft einzurichten, welche im Wachgebäude in Reserve gehalten wird, um im Falle eines Angriffes sofort eingreifen kann. |
|
|
Sollte ein Soldat gegen die Wachvorschriften verstoßen, so ist er vor ein Kriegsgericht zu stellen. |
|
|
Das Kriegsgericht setzt sich wie folgt zusammen: |
|
|
Grundlage für das Kriegsgericht ist das geltenden Recht des Landes Erédias und diese Dienstvorschrift |
|
|
Das Kriegsgericht wird einberufen, wenn sich ein Soldat oder Offizier gegen das geltende Recht des Landes Erédia oder gegen Regelungen dieser Dienstvorschrift (sofern vorgesehen) verstößt |
|
|
Verbrechen die durch Armeeangehörige begangen wurden sind durch ein Kriegsgericht zu verhandeln |
|
|
Der Angeklagte ist unter keinen Umständen einem anderen Gericht zu übergeben |
|
|
Die Strafen basieren auf den geltenden Gesetzen Erédias, können aber durch den Richter (im Sinne dieser Dienstvorschrift) abgewandelt werden |
|
|
Die Vergehen werden durch das geltende Recht des Landes Erédia beschrieben |
|
|
Vergehen sind ferner Verstöße gegen diese Dienstvorschrift |
|
|
Vergehen die Schaden an Personen zur Folge haben sind mit verschärfter Bestrafung zu ahnden |
|
|
Die Strafe für ein Vergehen ist entsprechend dem geltenden Recht Erédias zu verhängen |
|
|
Der Richter kann diese Strafe nach eigenem Ermessen abändern wobei die abgeänderte Strafe nicht milder ausfallen darf |
|
|
Bei Verstößen gegen diese Dienstvorschrift ist die Strafe nach Ermessen des Richters festzulegen |
|
|
Dies gilt jedoch nicht für Verstöße die eine verschärfte Bestrafung vorsehen |
|
|
Im Falle eines Verstoßes, der eine verschärfte Bestrafung nach sich zieht, sind je nach schwere folgende Strafen zu verhängen: |
|
|
Weitere mögliche Formen der Bestrafung sind Degradierung und Aberkennung von erworbenen Auszeichnungen |
|
|
Sollte ein Soldat, Unteroffizier oder Offizier sich im Laufe seines Militärdienstes besonders hervortun, so ist dies durch eine Auszeichnung, Belobigung oder Beförderung zu würdigen |
|
|
Die Form der Würdigung wird durch den jeweils vorgesetzten Offizier vorgeschlagen |
|
|
Die Form der Würdigung ist dem Verdienst angemessen zu wählen |
|
|
Die Entscheidung über die Würdigung trifft der König oder sein militärischer Berater |
|
|
Sollte die Würdigung anerkannt werden, so ist sie von dem Offizier vorzunehmen, der diese vorschlug |
|
|
In Besonderen Fällen werden die Auszeichnung oder die Beförderung vom König selbst vorgenommen |
|
|
Die Auszeichnungen sind aus dem Katalog der Auszeichnungen des Landes Erédia zu entnehmen |
|
|
Auszeichnungen, Belobigungen und Beförderungen können im Zuge der Bestrafung durch ein Kriegsgericht wieder aberkannt werden |
|
|
Der Oberbefehl über die gesamte Armee liegt beim König |
|
|
Dem König direkt unterstellt ist seine Leibwache, welche aus 12 Mann besteht |
|
|
Dem König unterstellt ist der Marschall |
|
|
Der Marschall hat die Befehlsgewalt über die in vier Heere unterteilte Armee |
|
|
Der Befehlshaber über je ein Heer ist der Heerführer |
|
|
Ein Heer unterteilt sich in fünf Brigaden |
|
|
Jede Brigade wird von einem Hauptmann befehligt |
|
|
Jede Brigade unterteilt sich in zwei Gleven |
|
|
Jede Gleve wird von einem Zugmeister befehligt |
|
|
Jede Gleve unterteilt sich in zwei Lanzen |
|
|
Jede Lanze wird von einem Truppmeister befehligt |
|
|
Die Armee hat eine Gesamtstärke von 385 Mann |
|
|
Ein Heer besteht aus 96 Mann |
|
|
Eine Brigade besteht aus 19 Mann |
|
|
Eine Gleve besteht aus neun Mann |
|
|
Eine Lanze besteht aus vier Mann |
| Offiziersdienstgrade |
Marschall
(Königliches Hofamt) Heerführer Hauptmann Rittmeister |
| Unteroffiziersdienstgrade |
Wachtmeister Zugmeister - Fähnrich (OA) Truppmeister |
| Mannschaftsdienstgrade |
Hauptkorporal Oberkorporal - Fahnenjunker (UA) Korporal Soldat |
|
Marschall |
goldener Greif drei goldene Balken zwei goldene Balken ein goldener Balken |
| Wachtmeister Zugmeister Truppmeister |
drei silberne Balken zwei silberne Balken ein silberner Balken |
| Hauptkorporal Oberkorporal Korporal Soldat |
drei bronzene Balken zwei bronzene Balken ein bronzener Balken keine Kennzeichnung |
| Fähnrich (OA) Fahnenjunker (UA) |
zwei silberne und
ein goldener Balken zwei bronzene und ein silberner Balken |
| Erédischer Greif |
Höchste Auszeichnung des Königreichs, zeigt den erédischen Greifen, Farbe: silbern |
| Ölzweig |
Verdienstauszeichnung, zeigt einen Ölzweig, Farbe: grün |
| Chi-Ta-Orden |
Tapferkeitsauszeichnung, zeigt die Klaue eines Chi-Ta, Farbe: rot |
| Metzarum- Gedenkmedaille |
Gedenkmedaille für die Besatzung der Ellinggeat Feste, zeigt ein Abbild der Feste, Farbe: silbern |
| Morgenstern-Orden |
Verwundetenauszeichnung, zeigt einen vierzackigen Stern, Farbe: bronze |
| Lindenblatt |
Verdienstauszeichnung, zeigt ein Lindenblatt, Farbe: grün |