Die neue Westmark


Westlich der Nebelberge erstreckt sich die neue Westmark Erédias in den Wilden Lande, der orkverseuchten Wildnis. Sie wurde erst vor wenigen Jahren unter der Regentschaft König Iandals III. erobert. Balduin Sverissn von Ostander ist mir der unwirtlichen Gegend vom König belehnt worden und trägt nun die Titel Markgraf des Westens und Burgvogt von Nebelstein. Die Feste Nebelstein wurde auf den Grundmauern einer antiken Ruine errichtet und dient nun als Sitz des Markgrafen sowie als Stützpunkt des Heeres. Auf Burg Nebelstein gibt es auch eine bedeutungslose Ansiedlung von Erédiern. Hierbei handelt es sich vor allem um Soldaten, Händler der Gilde Anderporth und deren Tagelöhner. Ansonsten gibt es in der näheren Umgebung eine Hand voll weiterer winziger Handelsposten mitten in der Wildnis sowie zahllose Orksippen von großer Hässlichkeit, die dem Königreich Erédia mehr oder minder Tribut zollen. Nennenswert ist nur noch ein kleiner Tempel Aedaris am Anderdurchbruch, der ebenfalls antike Grundsteine hat.
Im Grunde wagt kaum ein Erédier die neue Westmark freiwillig zu betreten, denn in ihr kann man weder Reichtum noch andere Freuden finden. Allerdings sagt ein erédisches Sprichwort, der Tod sei dort leicht zu erreichen, denn die Nebelberge haben schon viele Frauen zur Witwe gemacht.



 

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