Der Chi-Ta
Der Chi-Ta ist wohl das sagenumwobenste und intelligenteste
Tier,
welches auf erédischen Boden wandelt. Es handelt sich hierbey um
eine Verschmelzung von Lupus und Bär. Vom Wolfen her hat er sein
Gesicht, seine Reizzähne und den heimtückischen Jagdinstinkt. Aber
auch das Verhalten Familiae, eben das Zusammenleben im Rudel,
zeigt deutliche Parallelen zu Wölfen. Vom Bären hat er den
aufrechten Gang, seine hünenhafte Gestalt und die unvergleichliche
Kraft, die schon so manchem
Jagtmanne zum Verhängnis wurde. Weiter
ungewöhnlich ist, dass sich Chi-Tas auch mit allerlei
Gegenständen wehren, wenn sie allzu sehr bedrängt werden. So
hörte man schon vieler Ortes, dass Jäger mit Knüppel, Keulen
und Steinen angegriffen wurde. Demnach müssen wir diesem
seltsamen und edlem Tier hohe Intelligenz zuschreiben.
Anders der etwas unreinere "Toll-Chi-Ta". Diesem eher bärigen
Exemplar ist deutlich die Wildheit der pelzigen Waldbewohner
anzusehen. Seine Kampfmethoden sind zwar eher wild und
unbeherrschter, jedoch umso gefährlicher. Immer wieder werden
mutige Jäger von diesen wilden Tieren erdrückt oder schlicht
niedergetrampelt. |

Zeitgenössische Darstellung
eines Chi-Ta |
Besonders bemerkenswert ist auch der Lebenszyklus eines jeden
Chi-Tas. So führen sie einen Sommerschlaf in tiefen Tälern oder
Auen, um dann im späten Herbst zu erwachen, um in die Hügel und
Gebirge zu ziehen, wo sie ihre Winterhöhlen beziehen und
überwintern.
Man findet die Bärenwölfe vornämlich in den Wäldern um Metzarum,
den Herzogtümern Carvensburg und Hellensberg, sowie in den ewigen
Weiten der Nebelberge.
Der Chi-Ta ist ein begehrtes Jagdobjekt, da sein Fell einen hohen
Preis auf den erédischen Märkten erzielt, aber auch, da es als
besonders tapfer gilt einen Kampf mit einem solchen Tiere
überstanden zu haben. Letztendlich auch, da das Blut eines jeden
Chi-Tas heilende und stimulierende Wirkung hat, aber dieses
Phänomen ist noch weites gehend unerforscht und bleibt vorerst ein
weiteres Geheimnis des legendären Chi-Tas.

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